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Europameisterschaft Vries

28.07.2016 11:02 von hundsrucker

 

 

 

Im Holländischen Vries Stand dieses Jahr die Europameisterschaft an. Da wir die Bahn nicht kannten, konnten wir uns erst vor Ort den ersten Eindruck machen.

 

Da das Training bereits am Samstag angesetzt war hofften wir auf viele Trainingseinheiten, was sich aber leider genau anders herum herausstellte. Jeder hatte nur 2 x 3 Minuten. Für ein EM Finale war das sehr wenig Spielraum um das Motorrad / den Motor gut abstimmen zu können.

 

Das Training verlief aber rundum gut und wir gingen dann doch mit einem einigermaßen guten Gefühl ins Rennen.

 

Mit einen Warm Up ging es am Sonntag für uns los und der Stress begann dann überraschend richtig.

 

Da der Motor sehr viel Öl verlor entschlossen wir uns auf Nummer sicher zu gehen und den Motor zu wechseln. Wir bauten den zweiten Motor ein (Danke Bernd Zapf der uns diesen noch extra gemacht hat) und wollte ihn anschieben. Leider ging dann gar nichts mehr. Alles standen da und wir wussten nicht was los war. Bei einem Telefonat mit dem Bernd Zapf stellte sich heraus, dass die Zündung falsch eingestellt war (Danke Tommy, Edi und Gary für die perfekte Hilfe).

 

Die Zeit zum ersten Rennen wurde jetzt schon sehr knapp und wir mussten die Fahrervorstellung mit dem Gespann von Goodwin (Thank you Josh) fahren. Gerade drei Minuten vor dem ersten Lauf brachten wir unser Motorrad zum Laufen.

 

Das Rennen selber verlief dann aber doch gut.

 

Im ersten Lauf konnten wir durch Platz 2 die ersten vier Punkte einfahren.

Beim zweiten Lauf stellten wir uns in zu ein tiefes Loch was den Seitenwagen aufsitzen ließ und der Start damit sehr schlecht war. Durch großem Kampf konnten wir noch den vierten Platz einfahren.

 

Den dritten und vierten Lauf fuhren wir als dritter ins Ziel und haben uns dann für das A Finale qualifiziert.

 

Nun setzten wir alles auf das Finale. Wir wussten, dass es hart wird unter die ersten drei zu kommen.

 

Der erste Start war dann auch sehr gut und man reihte sich als dritter ein. Leider wurde der Lauf aber abgebrochen da ein anderer Fahrer einen Rollstart hatte. Beim Wiederholungsstart wollten wir noch ein bisschen mehr riskieren was aber leider schief ging. Der Start war sehr gut und auch sehr schnell aber auch sehr hoch und die Chance den perfekten Start hin zu legen war leider gescheitert.

 

Als vierter kamen wir dann vom Start was wir dann auch ins Ziel brachten.

 

Das Fazit der diesjährigen EM

 

Der dritte Platz wäre drinnen gewesen Drum ist sind wir einerseits doch ein bisschen enttäuscht.

 

Die Veranstaltung war sehr gut organisiert. Kompliment an den Verein.

 

Was nach dem Training nicht so aussah, war aber nach dem dritten Lauf in Ordnung. Die Bahn wurde von Lauf zu Lauf besser.

 

Zu der Leistung des Schiedsrichters müssen wir auch noch was loswerden.

Es wird immer drauf gehauen wenn sie mal schlecht sind aber es muss auch mal gelobt werden.

Dieses Jahr hatten wir einen sehr strengen aber ehrlichen Schiedsrichter.

Kompliment für die Leistung.

 

Aber es gibt auch kleine negative Sachen

6 Minuten Training ist einer EM nicht würdig – das ist einfach zu wenig.

Den Bahndienst vor dem Solo Endlauf zu machen aber keinen vor dem wichtigsten Endlauf der Seitenwagen (EM Finallauf) geht gar nicht.

 

Ansonsten gratulieren wir aber noch herzlichst

William Matthijssen / Sandra Mollema zur Europameisterschaft

Markus Venus / Markus Heiß zum Vize

Markus Brandhofer / Michael Zapf zum dritten Platz

 

Bedanken möchten wir uns noch bei unseren zwei Mechaniker Gustl Hundsrucker

Thomas Günthör bei unserem Tuner Bernd Zapf für die schnellen Motoren, bei Edi Starke, Tommy Kunert (sind immer da wenn man sie braucht) und bei Andy Schwickert die sich um die Arme kümmert

Und natürlich bei unseren Fans die wieder sehr stark vertreten waren

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